Großer Dank den „Engeln der Häuser“

diakonis verwöhnt seine ehrenamtlichen Mitarbeiter mit Essen und netter Unterhaltung

Detmold. Ein ungewöhnlicher Gast hatte sich jetzt zum „Abend der Ehrenamtlichen“ bei diakonis gesellt: der 1700 Jahre alte Bischof Nikolaus von Myra, alias Lothar Teckemeier, besuchte die rund 65 ehrenamtlichen Mitarbeiter, die zur Weihnachtsfeier gekommen waren. Im alt-priesterlichen Gewand berichtetet der mythenumwobene Bischof, wie er im 4. Jahrhundert nach Christus Wunder gewirkt und heimlich großzügige Geschenke gemacht haben soll.

Als Dankeschön für ihre ehrenamtliche Hilfe in den Einrichtungen, bedankt sich diakonis jedes Jahr bei seinen insgesamt rund 150 ehrenamtlichen Mitarbeitern mit einer Einladung zur gemeinsamen Feier. Bei einem köstlichen Drei-Gänge-Menü, dem Auftritt des humoristischen Zeitreisenden und musikalischen Beiträgen sollten diesmal die hilfsbereiten Damen und Herren „sich verwöhnen lassen“, wie Pflegevorstand Dagmar Nitschke bei der Begrüßung betonte. Andrea Rüther, Mitarbeiterin im Seniorenzentrum Lüningshof in Schlangen und Mitglied im Arbeitskreis Ehrenamt, übernahm die Moderation des Abends. „Das, was Sie besonders gut können, teilen Sie mit unseren Bewohnern. Sie sind die Engel unserer Häuser“, sagte Rüther und verwies auf das kleine Geschenk, das an jedem Platz lag: ein Schlüsselanhänger in Form eines Engels. „Das, was im Zwischenmenschlichen durch die Ehrenamtlichen passiert, ist eine Bereicherung für die Einrichtungen und ein Geschenk für die Bewohner“, fügte sie lobend hinzu. Das Chor-Ensemble, bestehend aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern aus dem Seniorenzentrum Elisabethstraße, sorgte zwischen den Gängen mit sehr melodischen Stücken für eine zauberhafte Stimmung. Großen Applaus gab es zum Schluss auch für das diakonis-Küchenteam um Küchenchef Derk Berend Huibers, das den Abend kulinarisch zu einem Genuss werden ließ. „Wir möchten Ihnen damit ein klein wenig zurückgeben“, so Huibers. Und wer es noch nicht wusste ... auf den roten Mantel ist der Nikolaus erst vor etwa 100 Jahren durch die Werbung eines bekannten Limonadenherstellers gekommen ... so jedenfalls berichtete der Nikolaus zum Schluss persönlich.

Lothar Teckemeier trat als Bischof von Myra auf und erzählte von seiner Geschichte...
... und warum der Nikolaus wusste, wer wieviel auf dem Kerbholz hatte.
Im Festsaal des Mutterhauses nahmen die ehrenamtlichen Mitarbeiter an festlich gedeckten Tischen Platz.
Der Nachtisch ... ein Augenschmaus.

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